Sorge- und Umgangsrecht

Wenn die Eltern sich trennen verändert sich automatisch das familiäre Umfeld des Kindes. Meistens zieht ein Elternteil aus und der Kontakt des Kindes zu ihm wird weniger. Kinder brauchen aber Mutter und Vater. Auch die übrigen familiären Beziehungen, etwa zu den Großeltern oder den Geschwistern, sind wichtig für das Kind und sollten nach Möglichkeit erhalten bleiben.

Verheiratete Eltern haben auch nach der Scheidung ein gemeinsames Sorgerecht für das Kind. Dieses gemeinsame Sorgerecht bleibt auch nach Trennung oder Scheidung erhalten. Auch nach ihrer Trennung entscheiden die Eltern also gemeinsam über wichtige Angelegenheiten des Kindes, wie zum Beispiel schulische Angelegenheiten oder religiöse Erziehung. Bei unverheirateten Eltern hat die Mutter das Sorgerecht für das Kind und entscheidet allein über wichtige Angelegenheiten des Kindes. Es sei denn, die Eltern haben eine Sorgeerklärung vor einem Jugendamt oder einem Notar abgegeben und damit das gemeinsame Sorgerecht erhalten. Derjenige Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, hat ein Umgangsrecht.

Über die Frage, wie das gemeinsame Kind erzogen werden soll, kommt es häufig zu Streit. Aber auch beim Umgang mit dem Kind, wie den Besuchszeiten, dem Recht auf Telefonate, der Frage, wo das Kind Weihnachten verbringt etc. kommt es häufig zu Konflikten. Können die Eltern sich nicht verständigen muss im Zweifel das Familiengericht entscheiden.

Ein Anwalt kann sie dabei unterstützen, dass die bestmögliche Lösung für Ihr Kind gefunden wird.

Wir beraten und vertreten Sie unter anderem bei diesen Angelegenheiten

  • Übertragung der (alleinigen) elterlichen Sorge
  • Aufenthaltsbestimmungsrecht
  • Regelung des Umgangsrechts
    • Dauer der Besuche, Besuchszeiten, Kosten für Besuche
    • Telefonate mit dem Kind